Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt

    ICOMOS-Tagung „Archäologische Welterbestätten“: Ein Rückblick auf die digitale Premiere

    02.12.20 | 10:00 Uhr | Leipziger Messe GmbH

    Eines der Highlights im Fachprogramm der diesjährigen denkmal sollte die ICOMOS-Tagung „Archäologische Welterbestätten“ sein. Wir freuen uns, dass die hochkarätige Veranstaltung trotz Corona stattfinden konnte – als reine Online-Konferenz. Wir sprachen mit Dr. Dörthe Hellmuth von ICOMOS Deutschland über die Herausforderungen, kurzfristig auf eine digitale Tagung umstellen zu müssen, und die Erfahrungen aus dieser Online-Premiere.

    Redaktion: Welcher Aufwand war notwendig, um innerhalb sehr kurzer Zeit auf eine reine Online-Tagung umzustellen?

    Dr. Dörthe Hellmuth: Der Aufwand zur Umstellung unserer hybrid geplanten Tagung auf ein rein digitales Format war zwar groß, dank tatkräftiger Unterstützung unserer Partner (insbesondere des Deutschen Archäologischen Instituts) und der Leipziger Messe aber gemeinsam gut und strukturiert zu bewältigen.

    Redaktion: Wie viele Teilnehmer schalteten sich zu und aus wie vielen Ländern gab es Zugriffe?

    Dr. Dörthe Hellmuth: Für die Online-Tagung war eine Anmeldung notwendig. Wir erhielten im Vorfeld über 200 Anmeldungen. Im Verlauf der Tagung waren je Sektion rund 60-80 Zugriffe zu verzeichnen. Insgesamt waren 21 europäische Länder und 12 außereuropäische Länder zugeschaltet – unter anderem aus dem Libanon, dem Iran, Ägypten, den USA, Kanada, Indien und Japan.

    Redaktion: Wie zufrieden sind Sie rückblickend mit der Veranstaltung und welches Feedback gab es seitens der Teilnehmer?

    Dr. Dörthe Hellmuth: Wir sind rückblickend sehr zufrieden mit der Online-Tagung. Während der Veranstaltung gab es einen regen Austausch zwischen den ExpertInnen sowie interessierten Zuschauern. Darüber hinaus haben wir sehr positives Feedback von den Teilnehmenden erhalten. Dass zudem die Technik hervorragend mitgespielt hat, ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit.

    Redaktion: Welche Vorträge waren aus Ihrer Sicht die Highlights und warum?

    Dr. Dörthe Hellmuth: Eine Auswahl ist sehr schwierig, da die Vorträge allesamt auf höchstem Niveau waren. Müsste man dennoch eine Auswahl treffen, wären sicherlich folgende Vorträge hervorzuheben: Die großartige internationale Zusammenarbeit beim „Limes“ als flächenmäßig größte Welterbestätte Mitteleuropas, vorgestellt von Sebastian Sommer, beeindruckte sehr. Michael Müller-Karpe sensibilisierte hervorragend für die großen Probleme mit dem Handel mit geraubten Antiken. Nicht zuletzt wurde die Bedeutung internationaler Kooperationen in Gebieten wie dem Libanon und Irak sehr anschaulich von Margarete van Ess und Jeanine Abdul Massih präsentiert.

    Redaktion: Gab es konkrete Ergebnisse der Tagung, die zu neuen Projekten führen werden?

    Dr. Dörthe Hellmuth: Nein, aber die digitale Durchführung der Tagung gibt Anstoß, auch digitale Formate in der Tagungsdokumentation aufzugreifen.

    Impressum| Datenschutz| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig © Leipziger Messe 2021. Alle Rechte vorbehalten