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    500 Jahre Industriekultur Sachsen: Vom Mut, etwas auszuprobieren!

    23.04.20 | 09:00 Uhr | Leipziger Messe GmbH

    Untersuchen, ergründen, zugehörige Zeugnisse bewahren und in die Zukunft tragen – 2020 feiert Sachsen seine Industriegeschichte mit dem Themenjahr „500 Jahre Industriekultur Sachsen“. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert in diesem Zusammenhang zahlreiche Projekte, Netzwerktreffen von Akteuren und Kooperationsveranstaltungen mit dem Ziel, das facettenreiche industriekulturelle Erbe und seinen Einfluss auf die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der sächsischen Wirtschaft herauszustellen – und das auch Ende des Jahres im Rahmen der denkmal 2020.

    Industriekultur prägt, ist dynamisch und zukunftsorientiert – das beweist auch das Projekt „500 Jahre Industriekultur Sachsen“ zum Jubiläumsjahr 2020 der sächsischen Industriegeschichte. Im Rahmen des Themenjahres feiert der Freistaat den Reichtum an sächsischer Industriekultur, seine 500-jährige Industrie- und Gewerbetradition sowie ihre Bedeutung für die heutige industrielle Entwicklung Sachsens. „Die Bedeutung der 500-jährigen Industriekultur für die sächsische Identität liegt für mich sicherlich in ihrer Schaffenskraft und ihrem einzigartigen Pioniergeist begründet; es ist ein Wissensdurst gepaart mit gesundem Pragmatismus – oder einfach der Mut, etwas Neues auszuprobieren“, berichtet die Projektleiterin Sophia Littkopf von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

    Industriekultur war damals und ist heute Ausgangspunkt für eine wachsende Industrielandschaft und neue Wirtschaftszweige, wie etwa auch die gegenwärtige Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsens. „Wir möchten mit dem Jubiläumsjahr erreichen, dass über den gesamten Freistaat Sachsen in Form einer heterogenen Zielgruppe aus Stadt und Land die Wahrnehmung für Industriekultur geschärft wird. Wir zeigen, wie prägend diese für die damalige sächsische Kultur und Wirtschaft war und auch gegenwärtig noch ist“, erläutert Sophia Littkopf. „Die sächsische Industriekultur beinhaltet nicht nur eine Vielzahl an klassischen Alltagsthemen, sie umfasst auch die Pflege und Bewahrung industrieller Pionierleistungen und Erfindungen, die zunächst Sachsen und dann von dort aus die Welt beeinflussten. Darüber hinaus formen die Vielzahl der Industriebauten die damaligen und gegenwärtigen Landschaften und städtischen Entwicklungsprozesse – ob als Kulturdenkmäler, Produktionsstätten oder auch als ganz besondere Veranstaltungsorte“, betont Littkopf.

    Das Themenjahr „500 Jahre Industriekultur Sachsen“ ist im Herbst auch ein wichtiges Thema in Ausstellung und Fachprogram der denkmal 2020. Veranstaltet vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung sind inhaltlich eine Vielzahl verschiedener spannender Kooperationspartner eingebunden – allen voran die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. „Auf der diesjährigen denkmal werden wir im Bereich Ausstellung die Hörstation Soundbar einrichten, an der es Industriekultur-Podcasts zum live Anhören und Kennenlernen geben wird. Des Weiteren werden Industriekultur-Panoramen ausgestellt und es gibt große Panels, auf denen die Vielzahl der jährlich stattfindenden Projekte gezeigt werden. Auch etwa die zwei neuen Erlebnisorte zur Industriekultur Energiefabrik Knappenrode und das Erlebnismuseum ZeitWerkStadt in Frankenberg, die zum Jahr der Industriekultur eröffnet werden. Im Bereich Fachforum können sich die Besucher im denkmal-Forum auf eine Vorstellung des Jahres der Industriekultur in Sachsen sowie ein entsprechendes Resümee freuen. Außerdem wird hier der Oktobergewinner des Fotowettbewerbs #meinblickaufindustriekultur live gekürt werden“, verrät Littkopf.

    Sämtliche Informationen zum Themenjahr gibt es unter www.industriekultur-in-sachsen.de.

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