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    Restaurierungsmesse „denkmal Russia-Moscow“ endet mit Rekordergebnissen

    13.11.17 | 09:54 Uhr

    Mehr Besucher, Aussteller, Referenten und Wettbewerbsteilnehmer. Moskau/Leipzig. Am Freitag ist in Moskau die internationale Fachmesse für Restaurierung, Denkmalschutz und Museumstechnik „denkmal Russia-Moscow“ mit Rekordergebnissen zu Ende gegangen. 3.450 registrierte Fachbesucher (2015: 2.970) strömten in das Gostiny Dvor, um sich über die Angebote der 106 Aussteller (2015: 80) aus Russland, Deutschland und Italien zu informieren. Über 100 Referenten und Diskutanten aus dem In- und Ausland traten innerhalb des internationalen Fachprogramms auf. Ihre Zahl hat sich damit verdoppelt. Bedeutende russische Verbände und Institutionen luden anlässlich der denkmal Russia-Moscow zu eigenen Kongressen und Veranstaltungen ein. Auch bei den Angeboten für die Jugend hat die Messe kräftig zugelegt: 42 Studenten haben an einem Architekturwettbewerb teilgenommen – siebenmal mehr als beim ersten Mal. Erstmals auf einer Messe fand ein dreitägiger praktischer Live-Wettbewerb junger Restauratoren in vier Disziplinen nach den Methoden des internationalen Berufsnachwuchs-Wettbewerbes WorldSkills statt.

    „Mit der diesjährigen denkmal Russia-Moscow haben wir ein neues Niveau erreicht. Das Interesse für das Fachprogramm ist enorm gestiegen. Teilweise mussten wir kurzfristig zusätzliche Sitzmöglichkeiten schaffen“, freut sich Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Auch der Zuspruch bei den Ausstellern ist gewachsen. Es kamen mehr Firmen aus dem Ausland und aus verschiedenen Regionen Russlands“, so Geisenberger. Kulturminister Wladimir Medinsky unterstrich während der Eröffnung, dass es mit der denkmal Russia-Moscow nun ein bedeutendes Branchenereignis in Russland gibt. „Daher unterstützen wir die Veranstaltung gerne.“ Der Leiter der Moskauer Denkmalbehörde lobte die Qualität der Fachgespräche an den Ausstellerständen und die von den Ausstellern präsentierten Angebote. „Die Messe ist viel professioneller und lebendiger geworden insbesondere durch das Fachprogramm, die Demonstrationen und die Jugend-Wettbewerbe mit den Entscheidern von morgen.“

    In den Seminaren und Tagungen diskutierten Experten aus dem In- und Ausland unter anderem Themen wie die Umnutzung von Denkmalen, die positiven Effekte des Denkmalschutzes auf den Tourismus, die Gewinnung von Investoren sowie technische und gesetzlich Fragen. Sieben sächsische Fachleute sprachen über ihre Erfahrungen bei Restaurierungen, zur Denkmalpflege von Industriearchitektur und zur Ausbildung des Berufsnachwuchses.

    Während der Eröffnungszeremonie übergab Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung seinem Moskauer Amtskollegen Sergej Sobyanin eine Foto-Reproduktion von einem Mosaik, das bei den Umbauarbeiten im ehemaligen sowjetischen Pavillon auf dem alten Leipziger Messegelände wiederentdeckt wurde. Moskaus Denkmalschützer zeigten ein großes Interesse an den Erfahrungen bei der Umgestaltung des alten Leipziger Messegeländes, weil sie gerade selbst ihr historisches Messegelände aus Sowjetzeiten „VDNH“ restaurieren und umgestalten.

    Die nächste denkmal Russia-Moscow findet im November 2019 statt.

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