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    Stiftung Kulturerbe Bayern erhält den Bürgerpreis 2021 des Bayerischen Landtags

    13.07.21 | 16:35 Uhr

    Die Stiftung Kulturerbe Bayern hat etwas zu feiern: Der „bayerische National Trust“ ist einer von fünf Preisträgern des Bayerischen Bürgerpreises 2021. Aus 54 Einsendungen wurden von einem unabhängigen Beirat aller Fraktionen im Landtag sowie Vertretern von Gemeindetag, Städtetag und des Vereins Bayerische Landtagspresse fünf herausragende Projekte ausgewählt, unter denen das Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro aufgeteilt wird.

    Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird die Stiftung Kulturerbe Bayern für die Rettung eines geschichtlich bedeutsamen Gasthauses in Bayern verwenden. Im Juni hatte Kulturerbe Bayern die Aktion „#SOS Wirtshaussuche“ gestartet: Mit einem öffentlichen Aufruf sucht die Initiative nach Wirtshäusern mit Geschichte. Aus den eingereichten Vorschlägen möchte die Stiftung bis zum Ende des Jahres ein Wirtshaus auswählen, um es unter Teilhabe der Menschen zu erwerben, instandzusetzen und wiederzubeleben.

    Der Bürgerpreis, der mit insgesamt 50.000 Euro dotiert ist, stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Gemeinsam stiften – Gemeinschaft stiften – Sinn stiften“. Landtagspräsidentin Ilse Aigner würdigte die eingereichten Bewerbungen für den renommierten Ehrenamtspreis in einer Pressemitteilung: „Ich bin beeindruckt von den vielen Bewerbungen, die uns die Auswahl nicht leicht gemacht haben. Es gibt in Bayern derart viele tolle gemeinnützige Stiftungen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger stark machen für ihre Region, für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, unsere Kultur und Umwelt oder für Menschen, deren Anliegen oft nicht ganz so sichtbar sind – das zeigt der diesjährige Bürgerpreis ganz deutlich. Für dieses Engagement bedanke ich mich sehr herzlich und gratuliere den ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträgern!“ Alle Geehrten setzen sich in besonderer Weise dafür ein, dass Menschen im Freistaat durch das Engagement von Ehrenamtlichen Gemeinschaft und Sinn erfahre, heißt es in der Pressemitteilung zur Bekanntgabe der Preisträger weiter.

    Als starke Gemeinschaft historische Gebäude, Parks, Gärten und Kulturlandschaftsteile erhalten und zugänglich machen – das ermöglicht die 2018 von acht Gründungsstiftern ins Leben gerufene und aus deren Privatvermögen ausgestattete bürgerliche Stiftung Kulturerbe Bayern. Sie arbeitet mit dem drei Jahre zuvor gegründeten, gleichnamigen Verein zusammen und ist somit die zweite Säule der Initiative, die besondere Orte für die Allgemeinheit bewahrt – gerade, wenn keine anderen Lösungen greifen.

    „Der Einsatz von rund 1200 Mitgliedern und mehr als 200 Volunteers, unseren aktiven Spendern und Stiftern zeigt, dass das Bewahren und Erleben historisch bedeutsamer Orte eine sinnstiftende und bereichernde Aufgabe für die Menschen ist. Dieses beeindruckende Engagement ist Ausdruck einer aktiven Bürgergesellschaft“, so Dr. des. Johannes Haslauer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Kulturerbe Bayern. „Wir sind sehr dankbar und glücklich über die Auszeichnung. Das Lob, das mit dem Bürgerpreis verbunden ist, gebührt allen, die Teil von Kulturerbe Bayern sind. Diese starke Gemeinschaft macht es möglich, dass unsere Vision in so kurzer Zeit Wirklichkeit werden konnte: den Menschen inspirierende Möglichkeiten zu bieten, besondere geschichtsträchtige Orte zu erhalten und zu erleben.“

    (Quelle: Kulturerbe Bayern)

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