Kalk in der Denkmalpflege – Einsatz und Kombination mit nachwachsenden Rohstoffen

Kurzbeschreibung

Der Vortrag zeigt am Beispiel der Kaufbeurer Stadtmauer und von Hanfkalk-Dämmungen, wie Kalk-Bindemittel sowohl in der denkmalgerechten Sanierung als auch in nachhaltigen Bauverfahren eingesetzt werden können. Historisch orientierte Kalkmörtel sollen dabei besser mit altem Mauerwerk harmonieren als moderne Zementmörtel, während Hanfkalk als diffusionsoffener Baustoff Feuchtigkeit reguliert und ein gesundes Raumklima unterstützt.

Beschreibung

Verwendung verschiedener Kalk-Bindemittel bei der Sanierung der Stadtmauer Kaufbeuren

Die Sanierung der Stadtmauer in Kaufbeuren gilt als ein Beispiel für den denkmalgerechten Umgang mit historischem Mauerwerk. Dabei wurden – wie bei vielen Restaurierungsprojekten an mittelalterlichen Befestigungsanlagen – unterschiedliche Ergänzungsmörtel nach historischen Rezepturen mit verschiedensten Kalk-Bindemitteln erstellt. Ziel war es, Mörtel zu entwickeln, die hinsichtlich Festigkeit, Wasserdampfdurchlässigkeit, Feuchteverhalten und Verwitterung besser mit dem historischen Mauerwerk harmonieren als moderne Zementmörtel.

Kalk als Bindemittel für sprühbare Dämmungen mit „Nachwachsenden Rohstoffen“

Hanfkalk ist ein ökologischer, diffusionsoffener Baustoff, der für ein gesundes Raumklima sorgt. Er kann Feuchtigkeit aufnehmen, speichern und wieder abgeben und reguliert so auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit. Bei der Verarbeitung werden Kalkschlämme und Hanfschäben erst direkt an der Sprühdüse vermischt, wodurch eine optimale Haftung entsteht. Diese in Frankreich entwickelte Technik hat sich seit über 25 Jahren bewährt.

Referent

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Veranstaltungsort

Ausstellertreff - Mehrzweckfläche 4, Ebene 0

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