Tauwasserbedingter Feuchteschutz im Baudenkmal – Bauphysikalische Grundlagen für eine sichere Energieberatung

Kurzbeschreibung

Energetische Sanierungen an Baudenkmalen erfordern eine fachgerechte Handhabung von Feuchtigkeit, die für den Erfolg entscheidend ist. Frank-Stefan Meyer beleuchtet den Feuchtetransport durch die Gebäudehülle sowie die Einflussfaktoren auf das hygrothermische Verhalten von Innendämmung und historischen Dächern. Der Vortrag richtet sich an Bauschaffende und hebt die Bedeutung des Feuchteschutzes im Kontext von Klimaschutz und Energieeffizienz beim Erhalt historischer Bausubstanz hervor.

Beschreibung

Energetische Sanierungen an Baudenkmalen erfordern weit mehr als die Einhaltung energetischer Kennwerte. Gerade bei historischen Gebäuden entscheidet der fachgerechte Umgang mit Feuchtigkeit darüber, ob eine Sanierungsmaßnahme langfristig erfolgreich ist oder zu Schäden an der wertvollen Bausubstanz führt. Innendämmung zum Beispiel oder auch dichtere Fenster und Dächer können das Feuchteverhalten eines Gebäudes erheblich beeinflussen und Energieberatende vor anspruchsvolle bauphysikalische Fragestellungen stellen.

Frank-Stefan Meyer zeigt die Wege des Feuchtetransports durch die Gebäudehülle sowie Einflussfaktoren auf das hygrothermische Verhalten von Innendämmsystemen und historischen Dachkonstruktionen auf. Zudem werden rechtliche und normative Rahmenbedingungen des Feuchteschutzes in der Energieberatung angesprochen.

Der Vortrag richtet sich an Bauschaffende, deren Beratungs- oder Planungstätigkeit sich mit der energetischen Sanierung historischer Gebäude befasst. Ziel ist es, den angesprochenen Personenkreis für die Bedeutung des tauwasserbedingten Feuchteschutzes im Rahmen energetischer Maßnahmen zu sensibilisieren und zu zeigen, dass Klimaschutz und Energieeffizienz nicht im Widerspruch zum Erhalt historischer Bausubstanz stehen

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Veranstaltungsort

Ausstellertreff - Mehrzweckfläche 4, Ebene 0

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