Zwischen Schutzauftrag und Zumutbarkeit – Wie nachhaltig ist das Verursacherprinzip?

Bestandteil der CIfA-Tagung

09:10 - 09:40 Uhr Sa. 07. Nov.

Kurzbeschreibung

Der Vortrag zeigt, wie das Verursacherprinzip und rechtliche Steuerungsinstrumente eine nachhaltige und verhältnismäßige Abwägung zwischen Denkmalschutz, Eigentumsinteressen, Wissenschaft und gesellschaftlicher Akzeptanz ermöglichen.

Beschreibung

Der Vortrag untersucht das Verursacherprinzip im Spannungsfeld von Schutzauftrag und Zumutbarkeit als zentrale Nachhaltigkeitsfrage der Archäologie. Ausgehend vom Genehmigungsvorbehalt und der gesetzlichen Vermutungsregel wird gezeigt, wie rechtliche Steuerungsinstrumente archäologische Eingriffe begrenzen und legitimieren. Nachhaltigkeit erweist sich dabei nicht als Maximierung von Grabungstätigkeit, sondern als ausgewogene, verhältnismäßige Abwägung zwischen Eigentumsbelastung, wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse und gesellschaftlicher Akzeptanz.

Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

CCL, Seminarraum 6/7, Ebene +2

Hauptprogramm

Dieser Programmpunkt ist Teil des folgenden Hauptprogrammpunkts. Gehe auf Details um alle zugehörigen Unterprogrammpunkte zu sehen.

09:00 - 16:00 Uhr SA. 07. NOVEMBER
Nachhaltigkeit in der Archäologie

Verantwortung für Daten, Funde und Wissen

Archäologische Arbeit ist irreversibel. Nachhaltigkeit bedeutet daher vorallem die langfristige Sicherung, Nutzbarkeit und Sichtbarkeit von Funden, Daten und Forschungsergebnissen. Angesichts stetig wachsender Fund- und Datenmengen stellen sich zentrale Fragen nach Bewertung, Priorisierung, Auswertung und gesellschaftlicher Vermittlungarchäologischer Ergebnisse. Die Jahrestagung bietet ein Forum für den fachlichen Austausch zwischen Denkmalpflege, Forschung, Grabungspraxis, Museen, Daten-infrastrukturen und Öffentlichkeit.

CCL, Seminarraum 6/7, Ebene +2
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Aussteller