Licht als Werkzeug: Reflectance Transformation Imaging (RTI) als konservatorisches Werkzeug für eine nachhaltige digitale Dokumentation archäologischer Objekte.

11:30 - 12:00 Uhr Sa. 07. Nov.

Kurzbeschreibung

Der Beitrag stellt Reflectance Transformation Imaging (RTI) als nicht-invasive und nachhaltige Methode zur hochauflösenden Dokumentation archäologischer Oberflächen vor. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie RTI Zustandserfassung, Schadensanalyse und interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützt. Zudem werden Anforderungen an Datenmanagement und Archivierung für eine langfristige Nutzung diskutiert.

Beschreibung

Der Beitrag stellt das fotografische Digitalisierungsverfahren Reflectance Transformation Imaging (RTI) aus konservatorischer Perspektive vor. RTI erzeugt durch variierende Beleuchtungsrichtungen eine interaktive, hochauflösende Oberflächenrepräsentation, die feinste Bearbeitungsspuren, Inschriften und Materialveränderungen sichtbar macht.

Aus Sicht der Restaurierung bietet RTI ein nachhaltiges Potenzial: Es ermöglicht eine präzise, nicht-invasive Dokumentation, erzeugt langfristig interpretierbare Daten auf Basis offener Formate und unterstützt interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zudem ist das Verfahren mit einfachen Mitteln anwendbar.

Der Vortrag erläutert die technischen Grundlagen sowie die Integration von RTI in konservatorische Arbeitsprozesse. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie RTI zur Zustandserfassung, Schadensanalyse und Dokumentation eingesetzt werden kann. Abschließend werden Anforderungen an Datenmanagement und Archivierung diskutiert, um RTI nachhaltig in archäologische Dokumentationsstrategien einzubinden.

RTI steht damit exemplarisch für digitale Methoden, die einen zukunftsorientierten und verantwortungsvollen Umgang mit kulturellem Erbe fördern.

Referentin

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

CCL, Seminarraum 6/7, Ebene +2

Hauptprogramm

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09:00 - 16:00 Uhr SA. 07. NOVEMBER
Nachhaltigkeit in der Archäologie

Verantwortung für Daten, Funde und Wissen

Archäologische Arbeit ist irreversibel. Nachhaltigkeit bedeutet daher vorallem die langfristige Sicherung, Nutzbarkeit und Sichtbarkeit von Funden, Daten und Forschungsergebnissen. Angesichts stetig wachsender Fund- und Datenmengen stellen sich zentrale Fragen nach Bewertung, Priorisierung, Auswertung und gesellschaftlicher Vermittlungarchäologischer Ergebnisse. Die Jahrestagung bietet ein Forum für den fachlichen Austausch zwischen Denkmalpflege, Forschung, Grabungspraxis, Museen, Daten-infrastrukturen und Öffentlichkeit.

CCL, Seminarraum 6/7, Ebene +2

Aussteller