Ausbildung – Handwerk – Kulturerbe

Projekte der Eberhard-Schöck-Stiftung in der Ukraine, Georgien und der Republik Moldau

10:45 - 11:45 Uhr Do. 05. Nov.

Kurzbeschreibung

Handwerkliche Ausbildung als Schlüssel zum Erhalt des ukrainischen Kulturerbes: Ein neues Qualifizierungsprogramm in Lviv verbindet Restaurierung, Denkmalpflege und Architektur – unter den schwierigen Bedingungen des Krieges. David Junghans und Restaurator Toni Lorenz geben Einblicke in das außergewöhnliche Projekt und berichten aus der Praxis.

Beschreibung

Die Eberhard-Schöck-Stiftung engagiert sich seit mehr als drei Jahrzehnten für berufliche Bildung und die Stärkung des Handwerks, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Mit Modellprojekten und Qualifizierungsprogrammen in der Ukraine, Georgien und der Republik Moldau fördert sie praxisnahe Ausbildungsstrukturen sowie den fachlichen und interkulturellen Austausch. Der Erhalt des gemeinsamen europäischen Kulturerbes bildet dabei zunehmend ein wichtiges Arbeitsfeld.

David Junghans stellt zunächst die Arbeit der Stiftung und ein außergewöhnliches Pilotprojekt in der Ukraine vor: Seit 2025 entsteht an der Lviv National Academy of Arts (LNAA) ein neues Qualifizierungsprogramm für handwerkliche Restaurierung, Denkmalpflege und Architektur. Gemeinsam mit der UNESCO, der Stadt Lviv und der LNAA entwickelt die Eberhard-Schöck-Stiftung Ausbildungsformate, die handwerkliche Praxis mit den Anforderungen von Restaurierung und Kulturerhalt verbinden. Unter den Bedingungen des andauernden Krieges leistet das Projekt zugleich einen Beitrag zur Ausbildung künftiger Fachkräfte und zum langfristigen Erhalt des ukrainischen Kulturerbes.

Im zweiten Teil berichtet Toni Lorenz, Metallbildner und Restaurator M.A. sowie Preisträger des Sächsischen Denkmalpflegepreises 2024, von seinen Erfahrungen als Dozent im Programm.

Eine offene Diskussions- und Fragerunde schließt den Vortrag ab.

Veranstalter

Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

denkmal-CAMPUS (Bühne)  (Halle 2, L01)