Solarenergie auf historischen und denkmalgeschützten Gebäuden

14:00 - 15:00 Uhr Do. 05. Nov.

Kurzbeschreibung

Wie lassen sich Solarenergie und Denkmalschutz miteinander verbinden? Der Vortrag zeigt, warum gebäudeintegrierte Photovoltaik eine ästhetisch passende Alternative für historische Dächer sein kann. Drei Praxisbeispiele aus der Schweiz veranschaulichen, wie sich moderne Solartechnik harmonisch in denkmalgeschützte Bausubstanz integrieren lässt.

Beschreibung

Trotz rechtlicher Unterschiede wächst in Deutschland das Bestreben, Solaranlagen flächendeckend auf Dächern zu installieren. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wird diesen Trend ab 2027 verstärken. Dabei stellt sich die Frage nach dem Umgang mit historischen Bauten unter Ensemble- oder Denkmalschutz.

Obwohl diese Gebäude von der gesetzlichen Solarpflicht ausgenommen sind, ist eine solare Nutzung ökologisch sinnvoll. Beim Ensembleschutz muss das äußere Erscheinungsbild gewahrt bleiben. Klassische, glänzende Aufdach-Solarpanels sind meist ungeeignet, da sie nicht zu historischen Schieferdächern passen. Hier bieten gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (BIPV) eine Alternative. Beim Denkmalschutz steht der Erhalt der Originalsubstanz im Vordergrund. Bei anstehenden Dachsanierungen können jedoch optisch angepasste, moderne Materialien eingesetzt werden.

Dass diese ästhetische Integration gelingt, zeigen Praxisbeispiele des Unternehmens Freesuns in der Schweiz:

• Universität Breguet (Neuenburg, 1940): SOLARIS Heritage Ziegel in Schieferoptik (1128 m², 119 kWp).

• Collège des Parcs (Neuenburg, 1914): SOLARIS Premium Black in mattschwarzer Optik (1927 m², 192 kWp).

• Gemeindesaal Ferlens (Waadt, 1823): SOLARIS VDiamond in Terracotta Biberschwanz-Optik (162 m², 15 kWp).

Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

CCL, Vortragsraum 11, Ebene +2

Aussteller