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Das Läuten von Glocken verursacht mechanische Belastungen und Ermüdungsrisse, was jährliche Reparaturen erfordert, wobei oft historische Inschriften verloren gehen. Die Hauptursache für Risse ist Materialermüdung durch Anschläge und Zugbeanspruchung. Zur Verlängerung der Lebensdauer müssen die Belastungen durch optimierte Läutebedingungen reduziert werden. Das Europäische Kompetenzzentrum für Glocken ECC-ProBell forscht seit über 20 Jahren zur Vermeidung solcher Schäden und hat Verfahren zur Bestimmung des Ermüdungsrisikos entwickelt, die eine gezielte Optimierung der Läutebedingungen ermöglichen.
Glocken sind beim Läuten hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt, die zu Ermüdungsrissen führen können. Traditionelle Prüfmethoden erkennen Schäden oft spät, während der Klang bereits betroffen ist. Eine neue Methode, der musikalische Fingerabdruck, nutzt Tonaufnahmen zur frühzeitigen Identifikation von Rissen durch Analyse der Eigenfrequenzen und des Modensplittings. Sie erkennt Gussfehler und ermöglicht eine umfassende Dokumentation der Glocken als Kulturgüter, während detaillierte Klanganalyse-Daten für zukünftige Überprüfungen gespeichert werden, um Klangveränderungen und deren Ursachen zu erkennen.
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Kontakt
Europäisches Kompetenzzentrum für Glocken ECC-ProBell®
Bahnhofstr. 61
87435
Kempten
Deutschland
Tel.: 0831 2523-682