Waschbeton - ungeliebt, unterschätzt, erhaltenswert?! Warum sich ein Perspektivwechsel lohnt

14:45 - 15:15 Uhr Fr. 06. Nov.

Beschreibung

Im Zuge der energetischen Sanierung der denkmalgeschützten Braunschweiger Stadthalle werden rd. 3.000 Waschbetonfassadenplatten demontiert, restauriert und wieder montiert. Die technischen Lösungsansätze dafür liegen in einer qualitätsorientierten Vergabe, einer digitalen Prozesssteuerung und einer seriellen Restaurierung mit gut durchdachten Bauabläufen.

Der unterschätzte Teil der Projektbearbeitung besteht darin, die Außenwahrnehmung der Maßnahme und das komplizierte Image des Waschbetons in allen Prozessen mitzudenken. Zusätzlich zur Erarbeitung technischer Lösungen werden die Projektbeteiligten somit auch zu Vermittlern im Sinne des Denkmals.

Die Sanierung der Stadthalle Braunschweig ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie scheinbar ungeliebte Architektur technisch, gestalterisch und gesellschaftlich neu bewertet werden kann. Auch ist dieses Projekt unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten eine nachhaltige Alternative zu einem Neubau.

Konkret soll dies an Beispielen aus der Planungs- und Ausschreibungsphase sowie der seriellen Instandsetzung der unterschiedlich geschädigten Waschbetonfassadenplatten gezeigt werden.

Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

denkmal-CAMPUS (Bühne)  (Halle 2, L01)

Aussteller