Veranstaltung (geschlossen)

Runder Tisch "Rote Listen in Denkmalschutz und Denkmalpflege - ein Werkstattgespräch"

Geschlossene Veranstaltung, auf Einladung; interessierte Personen, Initiativen und Organisationen können sich melden bei: Martin.Bredenbeck@vorstand.kunsthistoriker.org

Kurzbeschreibung

Congress Center Leipzig (CCL) - Seminarraum 6/7

Beschreibung

Mit seiner Schrift "Verlust und Gewinn der Stuttgarter Flora im letzten Jahrhundert" gab der Verein für vaterländische Naturkunde in Württemberg 1951 sozusagen den Startschuss für das Genre der modernen Gefährdungslisten in Deutschland. Weitere solche Listen folgten in den nächsten Jahren deutschlandweit, stets getragen vom ehrenamtlichen bzw. zivilgesellschaftlichen Engagement. Seit 1971 etablierte sich dann der Titel "Rote Liste", der mittlerweile auch vom Bundesamt für Naturschutz verwendet wird. Auch im Kulturbereich sind "Rote Listen" längst ein fester Begriff. Mehrere Rote Listen zu Denkmalschutz und Denkmalpflege wurden von ehrenamtlichen Denkmalschutzorganisationen in den letzten Jahren in Deutschland etabliert, u.a. 2019 beim Verband Deutscher Kunsthistoriker, 2022 beim KulturerbeNetz.Berlin.

In einem Werkstattgespräch mit ehrenamtlichen Personen, Initiativen und Vereinen sowie Vertreter*innen der amtlichen Denkmalpflege wird über Für und Wider des Instruments Rote Liste diskutiert. Wie können sie zum Wohle der Denkmäler und zur Denkmalvermittlung positiv eingesetzt werden und welche Regeln gilt es zu beachten? Erfahrungsaustausch und Vernetzung sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.

Ansprechpartner:

Dr. Martin Bredenbeck
Verband Deutscher Kunsthistoriker (Deutscher Verband für Kunstgeschichte)

Veranstalter:

Verband Deutscher Kunsthistoriker (Deutscher Verband für Kunstgeschichte)
KulturerbeNetz.Berlin