07.11.2026 denkmal

denkmal und MUTEC 2026 überzeugen mit Wachstum, Internationalität und jungem Publikum

Die denkmal und MUTEC haben ihre Position als zentrale internationale Treffpunkte für die Bewahrung und Vermittlung kulturellen Erbes weiter ausgebaut. 14.100 Besucherinnen und Besucher aus 49 Ländern informierten sich bei 529 Ausstellern aus 34 Ländern über Lösungen, Fachwissen und Projekte. Die gute Stimmung in den Hallen, intensive Fachgespräche und ein sichtbar hoher Anteil junger Besucherinnen und Besucher prägten den Messeverbund.

„denkmal und MUTEC sind die zentralen Treffpunkte ihrer Branchen. Die gewachsene Zahl der Aussteller und die internationale Beteiligung aus 34 Ländern zeigen, welche Bedeutung Leipzig für den Austausch über kulturelles Erbe, seine Bewahrung und seine Vermittlung hat“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „In den Hallen wurde deutlich: Hier kommen Fachleute aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen, um Wissen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt war dabei überall spürbar.“

Unter der Schirmherrschaft der UNESCO bestätigte die denkmal, dass sie die Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung ist. Neben den etablierten Themen von Restaurierung und Handwerk über Bauen im Bestand bis Digitalisierung und Klimaschutz setzte insbesondere der neue Ausstellungsbereich Archäologie Akzente. Er brachte Fachleute aus Bodendenkmalpflege, Wissenschaft, Planung und Infrastrukturprojekten zusammen und machte die wachsende Rolle archäologischer Untersuchungen bei der Energiewende sichtbar.

„Mit dem neuen Ausstellungsbereich Archäologie erreichen wir jetzt ein deutlich breiteres Publikum“, sagt Sascha Piffko, Geschäftsführer der SPAU GmbH. „Die Resonanz ist hervorragend, und wir haben bereits neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Projekte angestoßen.“

Internationale Perspektiven und starke Resonanz auf der denkmal

Auch internationale Beiträge prägten die denkmal. Der Auftritt Grönlands und die Gespräche über die Verbindungen der Herrnhuter Brüdergemeine nach Nuuk eröffneten neue Perspektiven auf kulturelles Erbe und internationale Netzwerke. Das „Europäische Mosaik der Praktikerinnen und Praktiker der Denkmalpflege“ brachte zudem traditionelle Handwerkstechniken aus zehn europäischen Regionen nach Leipzig.

Youri Creutzberg, Geschäftsführer von BENGglas, ist das erste Mal für die denkmal von den Niederlanden nach Leipzig gereist. „Wir haben bereits auf verschiedenen Baumessen in Deutschland ausgestellt. Die denkmal spricht unsere Zielgruppen aber besonders gut an. Hier treffen wir Architekten, Glaser, Tischler und Fachleute, die sich gezielt mit der Sanierung historischer Bausubstanz beschäftigen. Die Besucherzahlen sind sehr gut und wir führen zahlreiche interessante Gespräche,“ und fügt an: „Eine erneute Teilnahme in zwei Jahren ist deshalb sehr wahrscheinlich.“

Rüdiger Lugert, CEO der bayerischen KEIMFARBEN GmbH kann mit Blick auf die vertretenen Länder der denkmal nur bestätigen: „Die denkmal ist sehr international geworden – wir hatten selbst Besucher aus Australien. Besonders sichtbar ist die Internationalität durch die starke Präsenz aus Polen, Tschechien und dem Baltikum.“

MUTEC als Türöffner für neue Märkte und persönlicher Austausch

Die MUTEC baute ihre Rolle als internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik deutlich aus. Die Fachbesucherinnen und Fachbesucher informierten sich über Lösungen für Sammlungsmanagement, Depots, Ausstellungsgestaltung, digitale Vermittlung, Barrierefreiheit und nachhaltige Museumsarbeit. Das breite Programm mit Vorträgen, Workshops und Praxisformaten bot Raum für Debatten und konkrete Erfahrungen aus dem Museumsalltag.

„Die Messe bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, Kollegen aus der Museumsbranche zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Partnerschaften zu stärken. Besonders wertvoll ist für uns die hohe Qualität der Gespräche.“ berichtet Anastasia Ziegler, Geschäftsführerin von ICOM Deutschland e.V. Mit Blick auf 2028 kündigt sie an: „Wir sind auf der MUTEC inzwischen Wiederholungstäter und kommen immer wieder gerne nach Leipzig.“

„Die MUTEC war auch in diesem Jahr eine sehr gute Messe für uns. Schon seit vielen Jahren ist sie für den Deutschen Museumsbund eine wichtige Plattform, um sich mit anderen Akteuren der Museumsbranche auszutauschen und bestehende Kontakte zu pflegen“, sagt Tina Altmayer, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbundes. „Unsere Panels und Talks sind auf großes Interesse gestoßen und waren sehr gut besucht. Insgesamt ziehen wir deshalb ein rundum positives Fazit.“

„Deutschland ist für uns bislang noch ein neuer Markt“, sagt Jay Bown, Principal & Managing Director von Flying Fish Exhibits, Australien. „Wir sind mit unserem ersten Messeauftritt sehr zufrieden und überzeugt, dass das Interesse mit zunehmender Bekanntheit weiter wachsen wird. In zwei Jahren möchten wir auf jeden Fall wiederkommen.“

Goldmedaillen der denkmal und MUTEC Award würdigen Spitzenleistungen

Mit den Preisverleihungen würdigte der Messeverbund herausragende Leistungen der Branche. Fünf Aussteller erhielten die denkmal-Goldmedaille, einen Sonderpreis der Jury bekam die Confédération des Compagnonnages Européens. Der MUTEC Award ging gleichrangig an drei Ausstellungsprojekte aus Bern, Dresden und Hamburg. Die Auszeichnungen verdeutlichten die Bandbreite der Messe: von der Sicherung handwerklichen Wissens und innovativen Technologien für die Denkmalpflege bis zu nachhaltigen, inklusiven und gestalterisch überzeugenden Ausstellungen.

Die nächste denkmal findet vom 9. bis 11. November 2028 in Leipzig statt. Parallel wird die MUTEC vom 9. bis 10. November 2028 stattfinden.

Ansprechpartner

Mark Gärtner
Pressesprecher
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